…in der Fotografie ist meiner Meinung nach etwas Tolles. Die digitale Bildbearbeitung ist hierfür sehr geeignet, da man nicht wie früher in der Dunkelkammer mit Tinkturen, Schablonen usw. arbeiten muss; etwas Know-How in Sachen Bildbearbeitung, und schon geht es los.

Dramatik in den Wolken finde ich besonders schön, weil sie eine Stimmung, wie sie zu dem Zeitpunkt der Aufnahme möglicherweise war, aber auf einem Foto – ohne Bearbeitung – beinahe nie stimmig wieder gegeben wird, schön reproduzieren kann. Hier gibt es genug Werkzeuge und Möglichkeiten in diversen Programmen, vom reinen Raw-Converter bishin zu einem Profi-Bildbearbeitungsprogramm. Auch entsprechende Plugins eigenen sich für eine solche, spezielle Bearbeitung.

Ich möchte euch nicht mit viel Text nerven, hier erstmal ein Vorher-/Nachherbeispiel:

Wichtig hierbei ist mir persönlich, dass keine künstlichen Strukturen zu den Wolken hinzugefügt werden; es wird nur genutzt, was tatsächlich auf dem Sensor gelandet ist. Hier macht es sich sehr bezahlt, die Daten im RAW-Format aufzuzeichnen. Man muss ohne die Bearbeitung schon sehr genau hinsehen, um noch genug strukturierte Wolken zu erkennen.

Zum groben Vorgehen sei gesagt, ich achte sehr darauf, dass die verschiedenen Helligkeitsbereiche unterschiedlich bearbeitet werden, d.h. ich trenne helle von dunklen Bereichen und bearbeite sozusagen „zweimal“. Dafür ist das Ergebnis glaubhafter und präziser.

Ein weiteres Beispiel:

Auch mit Farbe lässt sich Dramatik erzeugen. Wie ihr seht, wirkt das „vorher“ Original nicht wirklich herbstlich. Nach einer korrekten Bearbeitung lässt man keinen Zweifel daran. Gut, das Bild wurde im Herbst aufgenommen, aber das Licht und die Farben der Natur waren einfach noch nicht so weit. Mir gefiel die Perspektive, also ran an die Bearbeitung und schwupps, Herbst!

 

Freu mich auf euer Feedback!

Sven